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Infrarotwelt

Wirkungsweise von Infrarot in Wärmekabinen.

InfrarotFibel   (PDF 360 KB) SaunaFibel    (PDF 630 KB)
Das Schwitzen in der Infrarot - Wärmekabine unterscheidet sich grundsätzlich von den traditionellen Badeformen.
Eine Saunakabine nutzt z.B. die umgebenden Holzflächen der Wände und Decke, um nach längerer Aufheizzeit eine Wirkung der Wärmestrahlung zu erzielen.
Die Infrarotenergie erwärmt nur den Körper, auf den sie auftrifft, benutzt die umgebende Luft also nicht als Transport-medium. Die Infrarot - Wärmestrahlung dringt in die Haut ein und bewirkt dort ein Schwitzen von innen nach außen, ähnlich dem Schweißverlust nach sportlicher Aktivität.
Die Infrarot - Wärmekabine bietet dem Benutzer nicht nur die traditionellen Vorteile
der Sauna wie z.B.:
• Entspannung des Muskelgewebes
• erhöhte Widerstandskraft
• Förderung der Durchblutung
• passiver Fitness-Effekt
• Tiefenreinigung der Haut
• entgegenwirken bei Cellulitisbildung
sondern auch:
• Ausscheiden toxischer Stoffe
• Wohlfühleffekt da niedrige Temperaturen
• schnelle Vorheizzeit
• geringerer Energieverbrauch
• keine Entstehung von Feuchtigkeit
• keine zusätzliche Ventilation nötig
Ihr Körper wird ganz und gar von einer wohltuenden Wärme umhüllt, entspannt sich und kann neue Energie tanken. Hierzu benötigen Sie nicht mehr als 30 Minuten. Infrarot-Wärme kann die individuelle Lebensqualität spürbar und ganz wesentlich erhöhen, denn sie sorgt dafür, dass wir uns rundum besser, kraftvoller und entspannter fühlen.

Infrarot Technologie - Was ist Infrarot?

Infrarotstrahlung ist ein Teilbereich des von der Sonne erzeugten Lichtspektrums. Aus technischer Sicht bezeichnet man als Infrarot den für die Menschen nicht sichtbaren Bereich zwischen 780 Nanometer (nm) und 1 000 000 Nanometer Wellenlänge. Einfacher ausgedrückt sind Infrarotstrahlen die im Sonnenlicht für das Wärmeempfinden des Menschen verantwortliche Strahlen. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Infrarotbereichen bzw. Wellenlängen. Infrarotstrahlen werden daher in 3 verschiedene Bereiche eingeteilt:

Infrarot Wellenlänge
Kurzwelliges Infrarot (IR-A) 780 nm - 1400 nm
Mittelwelliges Infrarot (IR-B) 1400 nm - 3000 nm
Langwelliges Infrarot (IR-C) 3000 nm - 1 000 000 nm

Grundsätzlich gilt:
Kurzwelliges Infrarot erzeugt Wärme durch Erwärmung des Körpers auf den die Strahlung trifft, wobei die umgebende Luft nicht erwärmt wird. Sie kennen sicher den Effekt, der sich einstellt, wenn man aus dem Schatten ins Sonnenlicht tritt: Obwohl die Umgebungstemperatur genau gleich geblieben ist, empfinden Sie die Temperatur bei direkter Sonneneinstrahlung als deutlich wärmer. Dieses Phänomen erlaubt z.B. auch das Sonnenbaden im Skiurlaub bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen.
Langwellige Infrarotstrahlen erzeugt diese Wirkung nicht, sondern erwärmen die Umgebungsluft und benötigen somit deutlich länger bis sich ein Wärmeempfinden einstellt. Weiterhin nimmt die menschliche Haut Infrarotstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge auch verschieden auf. Daher ist eine für die jeweilige Anwendung speziell entwickelte und wissenschaftlich fundierte Infrarot-Technologie so wichtig.
Heute sind verschiedene IR-Strahler verbreitet:
Magnesiumoxyd Strahler:
Magnesiumoxyd Strahler setzen sich aus einem gebogenen Edelstahlrohr mit Magnesiumoxydfüllung und einem darin verlaufenden Heizdraht zusammen.
Keramik Strahler:
Die wohl bekanntesten Strahler bestehen aus einem Keramikkörper, in welchen ein Heizleiter eingegossen wurde. Der Keramikkörper verhindert ein Glühen nach außen. Außerdem sorgt dieser dafür, dass die Heizspirale, die während des Betriebes weich wird, nicht wie bei Keramikrohrheizkörpern welche mit Quarzsand gefüllt sind, zusammen sacken und der Strahler dann durch einen Kurschluss zerstört werden kann. Diese Methode ermöglicht eine unendliche Lebensdauer, welche ausschließlich durch mechanische Beschädigung beeinflusst werden kann.
Vitae Strahler:
Moderne Vitae-Strahler kommen – im Gegensatz zu den anderen Strahlerarten, die lediglich mit IR-B und IR-C arbeiten – der natürlichen IR-Strahlung der Sonne sehr nahe. Sie decken das gesamte IR-Spektrum ab, denn sie erzeugen auch einen geringen Anteil IR-A-Strahlen. Dabei wurde der Anteil an IR-B-Strahlen so erhöht, dass die natürlichen Hitzerezeptoren unserer Haut als "Frühwarnsystem" funktionieren und so eine Körperüberhitzung rechtzeitig anzeigen. Der Benutzer spürt sogar früher als in der Sonnenwärme, wann er die Kabine verlassen muss.
Natürlich immer vorausgesetzt, der Besucher der IR-Wärmekabine "hört" auch auf seinen Körper und dessen Signale. Ferner haben Vitae-Strahler den Vorteil, dass sie überhaupt keine Vorwärmzeit benötigen, sondern sofort "Leistung bringen" und Wärme ausstrahlen.
Flächenstrahler oder IR-Flächenheizungen:
Sie werden meist hinter der Wand installiert und verteilen ihre Strahlen so sehr gleichmäßig. Sie benötigen jedoch auch eine längere Vorheizphase und besitzen insgesamt langwellige Strahlen. Außerdem arbeiten die IR-Flächenheizsysteme ausschließlich mit IR-C-Strahlen, die nicht direkt so tief in die Haut eindringen. Eine weit verbreitete Variante der IR- Flächenheizung ist die Infrarotmatte.
Infrarotmatten (auch IR-Heizfolien genannt) gibt es in vielen Varianten, eine davon besteht zum Beispiel aus einer Polyesterfolie mit Aluminiumheizelement und Thermostat. Sie können als Wand-, Decken- oder Fußbodenheizung sichtbar in der Kabine oder hinter der Wand installiert werden. Die Wärme wird großflächig verteilt und über das Holz in die Kabine abgegeben.