Regelmäßiges Saunabaden stärkt
das Immunsystem, trainiert den Kreislauf und ist entspannend
für Körper und Seele.
Ganz Deutschland kommt immer mehr ins Schwitzen
- und fühlt sich dabei auch noch wohl. Mittlerweile gibt
es rund 23 Millionen Saunagänger in unserem Land und
sie schätzen den Wohlfühl- und Gesundheitsfaktor
beim Schwitzen. Auch die Heimsauna wird dabei immer beliebter.
(Quelle Südwest Fernsehen vom 16.11.2000)
Und so machen Sie es richtig:
Vor und während der Sauna sollte weder Alkohol noch Kaffee
oder Nikotin konsumiert werden. Ein voller Bauch ist ebenso
hinderlich wie ein knurrender Magen. Man sollte nicht zur
Sauna hetzen und mindestens zwei Stunden Zeit mitbringen.
Zuerst Abduschen Dann ein warmes Fußbad
- das bringt den Kreislauf in Schwung
und bereitet den Körper
auf das bevorstehende Schwitzen vor.
Die Holzbank wird mit einem Badetuch abgedeckt,
man legt sich auf Bauch oder Rücken. Dann befindet sich
der Körper komplett in einer Temperaturzone. Falls nicht
genug Platz ist, sollte man sich zumindest mit angezogenen
Beinen hinsetzen. Die letzten zwei bis drei Minuten aufrecht
sitzen, um den Blutkreislauf wieder an die senkrechte Körperhaltung
zu gewöhnen. Wenn einem zu warm wird, sollte man die
Sauna verlassen.
Generell gilt: kurz, aber intensiv. Das heißt, acht
bis zwölf, maximal 15 Minuten bei 90-95 Grad.
Fürs Abkühlen ist ebensoviel Zeit
einzuplanen wie fürs Aufwärmen: Einige Minuten an
der frischen Luft umhergehen oder gleich mit dem kalten Duschen,
Tauchbad oder Kaltguß nach Kneipp beginnen. Mit geringem
Wasserstrahldruck werden erst das linke Bein und der linke
Arm, dann die rechte Seite, anschließend Brust, Rücken
und Gesicht abgespült. Dabei ruhig ein- und ausatmen.
Anschließend tut ein warmes Fußbad gut.
Nach der Abkühlphase kann man einen zweiten
Saunagang, bei Bedarf auch einen dritten anschließen.
Zum Schluß sollte der Körper besonders langsam
abkühlen. Die Füße dürfen am Ende nicht
kalt sein. Und: Viel Mineralwasser trinken um den Flüssigkeitsverlust
wieder auszugleichen. |